Kinderwindsurfen

zurück zur Übersicht

KINDERSURFEN

1.) Wann kann es losgehen?

Wenn das Kind sicher schwimmen (Schwimmweste zusätzlich schadet nicht) und das Rigg ohne nennenswerte Kraftanstrengung aus dem Wasser ziehen kann. Bei kindergerechtem Rigg ist dies mit ca. 6-8 Jahren (Körpergewicht ca. >20 kg.) der Fall.

2.) Das Material

Perfekt sind natürlich die neuen speziellen Kinderboards. Die neuen, breiten Boards eignen sich auch hervorragend, gut sind ältere 320er, brauchbar sind alte "Tanker". Wichtig bei allen Boardtypen: kleine Finne verwenden!!! I. d. R. drehen die Boards mit Kinderrigg und den großen Standardfinnen nicht, im Zweifelsfall selbst aufs Brett stellen und überprüfen. Das Rigg sollte aus einem leichtem Mast, dünnem Gabelbaum und leichtem Segel (je kleiner, desto weniger Latten) bestehen, Gewicht und Größe zur Kraft des Kindes passend. Die Kiddyriggs sind Einsteigerriggs für Kinder, für "Jungrobbies" mit schon höheren Fahrkönnen und Gewicht sind die Juniorriggs bestens geeignet. Der Neoprenanzug darf eine Numer zu groß sein (zwei Nummern sind definitiv zu viel, der Anzug funktioniert dann überhaupt nicht mehr, zum Troste: gebrauchtes Kindermaterial läßt sich sehr gut verkaufen). Übrigens: Neopren ist nicht nur für den Wassersport, sondern auch sonst für Kinder und Erwachsene die perfekte Bekleidung im und am Wasser, es schützt optimal vor Kälte und Sonne!

3.) Die äußeren Bedingungen

Überschaubares Revier, warme Luft- und Wassertemperaturen sowie wenig Wind sind perfekt.

4.) Wer schult?

Grundsätzlich dürfte bei der Surfschulung das Gleiche wie bei allen Lehrtätigkeiten gelten: kommt wegen enger Bande zuviel persönlicher Ehrgeiz des Lehrenden ins Spiel, ist dies dem Lernerfolg wenig zuträglich, also besser eine Surfschule aufsuchen!

5.) Wie geht es weiter?

Da die kleinen Kinderriggs sich eher wenig zum Gleiten eignen, sind Surfsüchtige im Kinderalter selten. Windsurfen ist in diesem Alter nur ein Spiel unter vielen, am Tag nach dem Surfkurs steht meist schon wieder ein anderes Spiel auf der Tagesordnung. Aber: Jugendliche und junge Erwachsene, die nach in Kindesjahren absolvierten Surfkurs "richtig" ins Windsurfen einsteigen, berichten übereinstimmend, daß die früher gesammelte Surferfahrungen beim Wiedereinstieg äußerst hilfreich waren!