Windsurfsegelauswahl

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STILBERATUNG

Auch bei Surfsegeln ist das es das wichtigste, daß sie vom Typ her passen. Deswegen ein paar Infos zu den einzelnen SEGELGRUPPEN:

1.) Easy Surfing Segel

Vorteile: einfach aufzubauen, leicht, handlich, preiswert
Nachteile: geringere Druckpunktstabilität, i. d. R. einfacher verarbeitet und weniger verstärkt
Zielgruppen: Ein- und Aufsteiger, Urlaubssurfer, in den großen Größen auch für Leichtwindfreestyle
Fazit: idealer Segeltyp für alle, die ein unkompli- ziertes Segel suchen und keinen Wert auf maxi- male Leistung legen

2.) Wavesegel

Vorteile: sehr handlich, üppig verstärkt, relativ einfach aufzubauen
Nachteile: nicht so schnell, durch die Verstärkungen schwerer
Zielgruppen: Waver, manöverorientierte Surfer, in den kleineren Größen auch als handliches Aufstei- gersegel gut

3.) Freestylesegel

Vorteile: leicht, handlich, einfach aufzubauen
Nachteil: nicht so drucktpunktstabil wie leistungs- orientierte Slalomsegel, nicht so üppig verstärkt wie Wavesegel
Zielgruppen: Freestyler, in den großen Größen auch Waver, Allroundsurfer, die leichte, handliche Segel bevorzugen

4.) Slalomsegel

Vorteile: leistungsstark und schnell (je mehr Latten, evtl. auch Camber), desto leistungsorientierter
Nachteile: unhandlicher, schwerer, teurer (je leis- tungsorientierter, desto stärker kommen i. d. R. die genannten Nachteile zum Tragen)
Zielgruppen: alle (Größen über 7,0 qm), Heizer, Racer
Camber oder nicht? Je größer das Segel, desto eher sind Cambersegel empfehlenswert.

Welche Segelgrößen passen zu meinem Windsurfboard? Hier eine Tabelle des frz. Wind Magazine für Freerace- und Freerideboards :
Windsurfsegel Größentabelle
5.) Schnäppchensegel

Segel unterschiedlicher Einsatzbereiche, Restpos- ten und Einzelstücke zu Schweinepreisen

SEGELGRÖSSE/ABSTUFUNG

Wer bei guten 3-4 Windstärken ins Gleiten kommen will, benötigt eine Segelgröße, die je nach Fahrtechnik ca. dem Körpergewicht geteilt durch 10 entspricht: 80 kg. : 10 = ca. 8,0 qm für 3-4 Bft.

Weitere Abstufung der Segelpalette:

1.) Bei den größeren Segeln dürfen die Abstufungen zwischen den einzelnen Größen eher weiter sein; je kleiner die Segelgröße, desto engere Abstände. Faustregel: ca. 15-20% Abstand (von oben) zum nächstkleineren Segel.

2.) Wer vorwiegend in Flachwasserrevieren fährt, kommt mit einer gröberen Abstufung hin, als jemand, der das Glück hat, überwiegend in Wellen unterwegs sein zu können und damit der ausgleichenden Gerechtigkeit Genüge getan ist, deswegen in eine enger abgestufte Segelpalette investieren muß : -).