Windsurfmastauswahl

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1.) Länge
Da die meisten Segel fixe Tops haben, wählt man den verglichen mit der Vorliekslänge des Segels nächstkürzeren Mast und verlängert diesen mit einer Vario-Mastverlängerung exakt auf das benötigte Vorlieksmaß. Wenn ein Windsurfmast für mehrere Segel verwendet wird, sollte der Mast auch bei (kleinen) Segeln mit Variotop nicht mehr als ca. maximal 20 cm länger sein als notwendig, da anderenfalls die Masthärte aufgrund der tieferen Position des Segels auf dem Mast überhaupt nicht mehr paßt. Leichtere Windsurfer/innen sind tendenziell im Grenzfällen mit dem kürzerem = weicherem Masten besser bedient, schwere Brocken fahren eher mit dem längerem Mast.

2.) Masthärte und Carbonanteil
Die Masthärten sind herstellerunabhängig weitgehend einheitlich (370 cm = ICMS 16-17, 400 = 19, 430 = 21, 460 = 25, 490 = 29, 520 = 32), wichtig bleibt die Wahl des passenden Carbonanteils. Reine Epoximasten sind sehr preiswerte und stabile Ein- und Aufsteigermasten, passen aber aufgrund des dickeren Durchmessers nicht mehr auf alle modernen Segel. Bei Masten mit Carbonanteil gilt folgende Faustregel: Je höher der Carbonmanteil, desto leichter, desto leistungsstärker, aber natürlich auch desto kostspieliger. Wir halten im Freizeitbereich das Gewichtsargument für das gewichtigste, daher unsere generelle Empfehlung: Je länger der Mast, desto höher sollte möglichst der Carbonanteil sein.

3.) Unser Sortiment
Bei uns findet Ihr im Sortiment Surfmasten eine breite Auswahl vieler Windsurfmarken: Ascan, Chinook, Gasstra, Neil Pryde, North, Powerex, Sailloft, Simmer, Tecno Limits, Tushingham, Unifiber, Vandals Sails, z. T. zu echten Schnäppchenpreisen.

4.) Skinny Masten (weitere übliche Bezeichnung RDM Masten)
Skinnies haben sich aus sehr guten Gründen in manöverorientierten Bereichen des Windsurfens durchgesetzt. Die Vorteile sind klar und
eindeutig :
- einfacheres Einfädeln des Masten
- besseres Manöverhandling (kein Umschlagruck)
- softeres und gedämpftes Fahrhandling
- mehr Möglichkeiten zu trimmen

Für wen lohnt ein Skinny-Mast?
- manöverorientierte Surfer, die Masten sind perfekt bei kleinen bis mittleren Wave- und Freestylesegeln
- leichtgewichtige Surfer
- Surfer, die ein weicheres Segelfahrgefühl mögen

5.) Mastbiegekurven
Wichtig oder nicht? Diese Frage ist fast so alt wie das Windsurfen selbst. Tendenziell finden's Waver und Freestyler eher nicht wichtig, Freerider & -racer z. T. (sehr) wichtig.

Ein Mail von Simmer Sails zum Mastbiegekurventhema:
"Simmer Style masts are constant bend curve masts. But for sure you can still use your mast in a simmer style sail, just will not get the same high performance as with a simmer style mast. But depending on your level you might not even feel the difference."

Infos zu den Biegekurven der Segelhersteller finden sich in der
Unifiber Mastbiegekurventabelle und auf dieser dänischen Seite