Partnerwahl Windsurfboards

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PARTNERWAHL
Bei allen Sachen, die mit „B“ anfangen, ist es entscheidend, den richtigen Partner für die eigenen Ansprüche zu finden, damit der Lebensabschnittsgefährte möglichst lange und mit möglichst viel Spaß erhalten bleibt. Bei der Boardwahl helfen folgende Infos, schwerwiegende Fehlentscheidungen zu vermeiden:

Aufsteigerboards
Du steigst ein ins Windsurfen? Du kommst nur gelegentlich, d. h. vor allem im Urlaub, zum Surfen und suchst ein unkompliziertes Board, dass auch der Nachwuchs beim Spielen kaum zerstören kann? Dann bist Du hier richtig! Je nach Boardbreite und sportlichen Ehrgeiz sollte das Volumen des idealen Boardpartners Dein Körpergewicht bei modernen, breiten Boards um ca. 75 ltr. (bei klassische alten, schmalen "Schwebebalkenboard über ca. 3 mtr. Länge um ca. 100 ltr.) übertreffen. Ist das Board sehr breit oder Du sehr sportlich und ehrgeizig, darf es etwas weniger Volumen sein, im umgekehrten Fall eher etwas mehr.

Freerideboards
Du bist der Heizer? Schnell muss das Board vor allem sein? Dann bist Du hier richtig! Die richtige Boardgröße ist in erster Linie eine Frage der Segelgröße: Je größer die maximale gefahrene Segelgröße sein soll, desto größer muss das Board sein. Daneben spielt natürlich auch das Fahrergewicht eine gewichtige Rolle bei der Boardwahl

Freemoveboards
Du suchst die „eierlegende Wollmilchsau“? Du möchtest ein Board für Geschwindigkeit und Manöver? Dann findest Du in dieser Gruppe Dein Traumboard. Für die Boardgrößenwahl gelten die gleichen Kriterien wie bei den Freerideboards, nur sind die auf Freemoveboards gefahrenen Segel eher kleiner. Die kleinen Freemoveboards eignen sich auch ideal für Hack auf Kabbelwasser und für kleinere Wellen.

Freestyleboards
Geradeausfahren ist langweilig? Lust heißt immer auch schöne Kurven? Geschwindigkeit ist für Surfer, die nicht so gut um die Ecke fahren können? Dein Traumboard ist ein Freestyleboard. Das Idealvolumen eines Allroundfreestylers sollte je nach gewünschter Maximalsegelgröße und Komfort Dein Körpergewicht um ca. 20-40 ltr. übersteigen.

Waveboards
Du fühlst Dich nur auf und in der Welle wohl? Du suchst als Ergänzung zum Freerideboard ein kleines Brett, das sich auch bei Hack und Kabbelwasser noch gut kontrollieren lässt? Dann brauchst Du ein Waveboard! Das Volumen des Idealboards entspricht ungefähr dem eigenem Gewicht. Surfst Du viel und vorwiegend in großen Wellen, darf es etwas weniger sein, ist das Gegenteil der Fall, etwas mehr.

Schnäppchenboards
Hier findest Auslauf, Reste und Einzelstücke unterschiedlichster Boardtypen zu Schnäppchenpreisen.

Gebrauchtboards
Neue Boards sind Dir auch im Auslauf viel zu teuer? Du steigst gerade erst ins Windsurfen ein und weißt noch nicht, ob das Dein Sport wird? Nimm ein Gebrauchtes!

Das richtige Material
Hersteller sind, wenn es um die Bezeichnung der Bauweise ihrer Boards geht, recht erfindungsreich. Hilfreich dagegen sind diese Phantasiebezeichnungen nicht. Im wesentlichen gibt es eigentlich nur noch zwei Bauweisen, die sich durch die Art der Ummantelung des Schaumkerns unterscheiden und dementsprechend unterschiedliche Vor- und Nachteile aufweisen.

1.) Verbundweise
Kombination von Epoxi-Laminat und robuster thermoplastischer Außenhaut
Vorteile: robust, preiswert
Nachteile: im Vergleich zu Sandwichboards (s. u.) etwas schwerer und weicher
Boardbag: empfehlenswert
Perfekt für:
Ein- und Aufsteiger, als unkompliziertes Familienboard, Gelegenheitssurfer mit eher geringeren Ansprüchen an die Leistungen des Boards

2.) Sandwichboards
Ein Hartschaum in Kombination mit einem dünnen Laminat ummantelt den Schaumkern. Die Art des Hartschaums sowie die beim Laminat verwendeten Materialien (GFK, Carbon, Kevlar, Feinheit der Struktur des verwendeten Gewebes, Art und Umfang der gezielten Verstärkungen) entscheiden über Gewicht und Preis des Boards.
Vorteile: leicht und steif
Nachteile: empfindlich, kostspieliger
Boardbag: erforderlich
Perfekt für: engagierte Surfer, für die Surfen ‚das’ Hobby ist!