Mastfußposition

Viele Surfer haben Probleme, die optimale Mastfußposition zu finden. Oft wird der Mastfuß  einfach bei Leicht- und Mittelwind in der Mitte und bei Starkwind weiter hinten in der Mastschiene gefahren.

Die optimale Mastfußposition ist jedoch von unterschiedlichen Faktoren abhängig:

Segeltyp, Marke und Größe, d. h. wird ein Slalom- oder Wavesegel eingesetzt? Wo liegt  der Segeldruckpunkt? Welches Gewicht hat der Surfer? Fußschlaufenposition, Wind- und Wasserbedingungen

Was passiert, wenn man den Mastfuß weiter hinten positioniert?

Grundsätzlich schlechtere Gleiteigenschaften, speziell das Angleiten wird dadurch erschwert (s. hierzu auch „Fußschlaufenposition“)schlechtere Kreuzeigenschaften, da die benetzte Fläche (Länge) kleiner (kürzer) ist. Diese Aussage ist aber nur innerhalb einer Bandbreite haltbar. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Bei großer Dünung kann der Mastfußein bisschen (1 – 2 cm) weiter hinten gefahren werden, damit der Bug freier rauskommt, d. h. damit das Board eine freiere Gleitlage bekommt. Hier bestehen jedoch auch größere Abhängigkeiten vom eigenen Fahrstil. Das  „Höhepressen“ ist mit einem etwas weiter hinten positionierten Mastfuß schwieriger, aber das Board bekommt grundsätzlich eine freiere Gleitlage.besonders auf Downwind-Kursen mehr Speed. Diese Aussage gilt nur innerhalb einer bestimmten Bandbreite. Siehe hierzu auch „Fußschlaufenposition“ und „Gabelbaumposition“.

Was passiert, wenn man den Mastfuß weiter vorn positioniert?

Bessere Kreuzeigenschaften wegen größerer benetzter Fläche bzw. längerer Kantenlänge. Das „Höhepressen“ fällt leichter, wobei dann das Board aber etwas „Stampfen“ kannbessere Gleiteigenschaften (s. hierzu auch „Fußschlaufenposition“)auf Halbwind- und Raumschotkursen geringeres Geschwindigkeitspotential, d.h. man ist normalerweise langsamer. Diese Aussage gilt für  den unteren und mittleren Windbereich. Im oberen Windbereich bringt diese Mastfußposition eine bessere Kontrollierbarkeit, woraus eine höhere Geschwindigkeit resultiert.“close the gap“ (= Abschließen des Unterlieks mit dem Board) erleichtertbringt im oberen Windbereich wieder mehr Boardkontrolle!größere Neigung zum Verschneiden in Halsen Es ist grundsätzlich ratsam, sich auf der Mastschiene Markierungen zu machen, um dann Fixierungspunkte zu haben.

Woran kann ich erkennen, dass die gewählte Mastfußposition nicht optimal ist?
Ein deutlicher Hinweis dafür, dass die gewählte Mastfußposition zu weit hinten ist,

ist die Tatsache, dass es mit nicht möglich ist, bei voller Raumschotfahrt das Segel auf  dem Board aufzulegen. Schiebe ich den Mastfuß ca. 1-3cm nach vorn, fällt mir das sogenannte „close the gap“ deutlich leichter, der Spalt zwischen Unterliek und Board ist jetzt geschlossener.

Slingshot Whip 2016

Die invertierten NACA Channels verlaufen durch das gesamte Tip und Tail und gehen zu den Kanten hin in ausgeprägte Rails über. Perfektes Design für finnenlosen Grip für Harte Landungen und hartes Ankanten. Zusammen mit dem Continous Rocker ermöglicht das Unterwasserschiff des Whips weichere Landungen und leichtes Cruisen ohne viel Druck auf dem Armen. Alles für lange Tage auf dem Wasser.

State of the Art für’s Cable und für’s Boot. Mit Inspiration vom Cable Profi Steffen Vollert eignet sich das Whip 2016 sowohl für High-End Performance im Park aber ist zugleich auch Mittel der Wahl für Pro Rider wie Dylan Miller in der Wake.

Das Gegenteil, ein zu weit vorn positionierter Mastfuß bewirkt,

dass die Unterliekslatte auf Halbwind- oder Raumschotkurs bei voller Gleitfahrt auf dem Board schleift. Schiebe ich den Mastfuß entsprechend nach hinten, so wird diese Tendenz abnehmen. Ist man mit einem Slalomboard und 6,0 qm Segel schon überpowert und hat Probleme, das Board auf raumen Kursen zu kontrollieren, so kann man den Mastfuß 1-3 cm weiter vorne positionieren. Das Board wird laufruhiger und man kann das Board auch noch im überpowerten Bereich leichter kontrollieren! In Verbindung mit dem Einsatz von Waveboards kommen noch weitere Regeln hinzu: Wird der Mastfuß tendenziell weiter vorn positioniert, so wird  dadurch die Kontrolle bei Bottom Turns und Sprüngen verbessert. Insbesondere wird der Mastfuß bei Einsatz in höheren Wellen weiter vorn positioniert: Je höher die Welle ist, desto weiter vorn innerhalb der Bandbreite von max. 3 cm der Mastfuß positioniert. Wird der Mastfuß auf Waveboards weiter hinten positioniert, so fallen dem Wavepiloten z.B. Table Tops leichter, weil das Board leichter dreht. Frontloops funktionieren auch ein  wenig einfacher, weil das Waveboard tendenziell schneller dreht. Wichtig ist es, einfach mal unterschiedliche Mastfußpositionen auszuprobieren, um den Fahrspaß zu vergrößern.