Wind

Die Frage der Fragen nach dem Wetter

Der Wind beeinflusst maßgeblich die Qualität der Wellen.

Einmal indem er überhaupt für Swell sorgt (die Entstehung der Wellen), andererseits ist es vor Ort von Bedeutung, ob der Wind auf- oder ablandig ist.

Offshore Wind

Sorgt dafür, dass die Wellen länger „offen“ bleiben und steiler bzw. hohler brechen.

Onshore Wind

Hingegen erfasst die Welle von hinten, und verhindert, dass diese sich hoch auftürmt. Häufig ist bei Onshore Wind außer einer Menge Weißwasser wenig zum Surfen da …

Wie entstehen also On- und Offshore Winde?

Hier ein Beispiel: Stellt Euch vor es ist Tag…..

Über Tag strahlt die Sonne auf Meer und Strand.

Im Laufe des Tages erwärmt sich das Land jedoch wesentlich stärker als das Wasser.

Die warme Luft steigt auf, und es entsteht Unterdruck – ein lokales Tiefdruckgebiet. Jetzt strömt Luft vom Meer her nach sorgt somit für auflandigen Wind!

Noch ein Beispiel: nun ist es Nacht….

In der Nacht kühlt sich das Land sehr schnell ab; das Wasser jedoch ist in der Lage, die über Tag gewonnene Wärme länger zu speichern.

Fällt die Temperatur des Landes jetzt unter die Wassertemperatur, steigt die Luft diesmal über dem Wasser auf.

Jetzt entsteht hier ein lokales Tief, und Luft strömt von Land her nach. Jetzt haben wir Offshore Wind.

Hieraus erklärt sich, warum der Surf in den Morgenstunden am besten ist.

Denn jetzt ist das Land noch nicht so warm wie das Wasser, was sich jedoch im Laufe des Tages ändern wird…

Extrembeispiel:

Da im Winter z.B. in Frankreich das Land dauerhaft kälter ist als das Wasser, herrscht hier oft wochenlang Offshore Wind. Schade nur das die Temperaturen nicht wirklich einladend sind…