Strömungen

Generell gilt: am besten werdet Ihr über die Strömungen an einem ganz bestimmten Spot vor Ort informiert! Fragt andere Surfer oder die örtlichen Rettungsschwimmer.

Ein paar Basisinformationen aber schon mal vorab:

Dort, wo Weißwasser bzw. Schaumwalzen zu sehen sind, findet ein Massetransport Richtung Strand statt.

Dort, wo sich keine Wellen brechen, ist das Wasser tief.

Wenn sich das Wasser über den flachen Sandbänken bricht, muss es irgendwo wieder abfließen. Dies geschieht im tieferen Wasser, welches sich oft zwischen zwei Sandbänken befindet. Hier spricht man von einem sog. Channel, in dem sehr häufig eine sehr starke ablandige Strömung vorherrscht.

Erfahrene Surfer nutzen diesen Channel, um sich den Weg ins Line Up zu vereinfachen, und lassen sich von ihm wie mit einem Fahrstuhl hinter die Wellenbrechungslinie ziehen.

An verschiedenen Spots gibt es jedoch Strömungen die recht konsistent sind. Beispiel: An der französischen Atlantikküste herrscht bis auf wenige Tage im Jahr, eine mehr oder weniger starke Strömung vor, die von Norden nach Süden parallel zur Küste verläuft.

Es ist jedoch immer ratsam, direkt vor Ort Informationen über die vorherrschenden Strömungen einzuholen, da diese u.a. auch von Faktoren wie Ebbe und Flut beeinflusst werden.