Tipps zur Boardwahl

Du spielst mit dem Gedanken, Dir endlich ein eigenes Bodyboard anzuschaffen, weißt aber nicht, worauf Du achten musst? Wir haben Dir ein paar Fragen und Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe Du bestimmt zu „Deinem“ Board findest!!!

Welches Bodyboard passt zu mir?

Die Größenfrage bei der Wahl eines Bodyboards ist entscheidend für den Spaß auf  dem Wasser – dabei gelten folgende Regeln:

1. Ein Bodyboard muss den Surfer optimal tragen. Das heißt, wenn man eine Welle  anpaddelt, muss diese einen auch mitnehmen, sonst ist das Board zu klein.

2. Es ist kein Problem, wenn das Board für schwerere Leute ausgelegt ist,  aber wenn es für leichtere Leute gemacht ist, hat man weniger Fun! Das soll heißen, man könnte ein größeres Board auch jemandem geben, der eigentlich viel leichter  ist, aber nicht umgekehrt!

Nur Achtung: Die Wendigkeit bei einem zu großen Board lässt nach – also bringt ein von Größe und Gewicht her passendes Board den meisten Fahrspaß!

Hier unsere ungefähren Größenrichtlinien:

Länge des Boards (gemessen in inch)

Körpergewicht

Körpergröße

36″

30 – 50 kg

bis ca. 1,70 m

38″

40 – 60 kg

bis ca. 1,75 m

40″

50 – 70 kg

1,65 m – 1,85 m

42″

60 – 85 kg

1,70 m – 1,90 m

42,5″

65 – 90 kg

1,75 m – 1,95 m

43″

70 – 95 kg

1,80 m – 2,00 m

44″/45″

über 80 kg

größer als 1,85 m

Außer dem Körpergewicht sind folgende Kriterien bei der Auswahl des passenden Boards wichtig:

  • Revier – wo boardest Du (voraussichtlich)? Denn große Atlantikwellen stellen höhere Ansprüche an die Qualität des Bodyboard als eher kleinere Mittelmeerwellen
  • Fahrkönnen/Erfahrung – ein Einsteiger hat geringere Ansprüche an das Material als jemand, der Bodyboarden regelmäßig und intensiv betreibt
  • Anspruch/Zeit – ein junger, sportlicher Mann mit viel sportlichem Ehrgeiz und mehr Zeit „muss“ tendenziell ein hochwertigeres Board wählen. Wer im besten Alter im Sommerurlaub mit der ganzen Familie 2 Wochen aufs Board kommt, „kann“ (je nach Körpergewicht natürlich auch „muss“) sich ein solches gönnen.

Zusammenfassung:

 Die passenden Boards für

  • eine zierliche 50 kg. Person, die gelegentlich die letzte auslaufende weiße Schaumwalze einer Mittelmeerwelle abreitet, hat deutlich andere Ansprüche ans Material als
  • ein 100 kg. „Brocken“, der sein Bodyboard ständig in Atlantikwellen fetten Airs (Luftmanöver) und Tuberides (Ritt in der brechenden Welle) aussetzt

unterscheiden sich recht deutlich. Welches Board also für wen?

Ein- und Aufsteigerbodyboards

  • Du fängst mit dem Bodyboarden an?
  • Dein Körpergewicht ist nicht so, dass es erfahrungsgemäß andere Ansprüche ans Material stellt, als das von Leicht- bis Mittelgewichten?
  • Bist voraussichtlich zunächst eher in Revieren mit kleiner bis gemäßigter Brandung unterwegs?
  • Bist zwar sportlich, aber nicht der sportlich sehr ehrgeizige „Supersportler“?

Dann sind die Einsteigerbodyboards für Dich eine preiswerte Alternative für den Einstieg ins Bodyboarden.

  • Du bist ein Leicht- bis Mittelgewicht?
  • Hast evtl. schon Deine ersten (negativen?) Erfahrungen mit jetzt vielleicht zweiteiligen „Billig“-Bodyboards hinter Dich gebracht?
  • In gemäßigter Brandung unterwegs?

Dann sind die Aufsteigerbodyboards die richtige Wahl für Dich. Detailliertere Infos zu den Ausstattungsmerkmalen findest Du in der Produktbeschreibung

Qualitätsbodyboards

  • Bodyboarden ist „Dein“ (Urlaubs-) Sport?
  • Du bist aber kein Schwergewicht?
  • Hast sportlichen Ehrgeiz?
  • Bist in gemäßigter bis mittlerer Brandung unterwegs?

Dann bist Du bei den Qualitätsbodyboards richtig.
Detailliertere Infos zu den Ausstattungsmerkmalen findest Du in jeder Produktbeschreibung

Profibodyboards

  • Du möchtest ein optimales Board haben?
  • „Normales“ Equipment ist erfahrungsgemäß immer für Dein Körpergewicht unterdimensioniert?
  • Je höher die Wellen, desto besser?
  • Airtime ist besser?

Du findest das für Dich passende Board in der Gruppe der Profibodyboards. Detailliertere Infos zu den Ausstattungsmerkmalen findest Du in der Produktbeschreibung.

Bodyboardshapes

Die Qualität eines Bodyboards erfühlt man mit dem Daumen. Grundsätzlich gilt: je härter das Board (besonders Kanten und Deck), desto hochwertiger. Weitere wichtige Merkmale sind

  • Geschlossenzelliges Kernmaterial, EPS = Styropor ist weich und zieht bei etwaigen Beschädigungen Wasser, das nicht mehr rausgeht, Styroporbretter sind also billiges Spielzeug
  • Slickbottom = harte, glatte Kunststoffbeschichtung der Unterseite
  • Heckausbuchtung, ermöglicht optimale Position auf dem Board

Symmetrische Railgeometrie (= Kantenform) ist gut für höchste Geschwindigkeiten, asymmetrische für Wendigkeit. Mindestanforderung an ein Einsteigerboard ist der geschlossenzellige Schaumkern, je mehr von den o. g. Anforderungen erfüllt sind, desto hochwertiger und leistungsstärker das Bodyboard. Zur Boardgröße: je schwerer der Fahrer, desto größer sollte das Board sein.

Grundsätzlich weisen steife, harte, hochwertige Bodyboards folgende Vorteile gegenüber einfacheren Boards auf:

  • haltbarer und somit langlebiger
  • gleiten besser an – mehr Wellen!
  • gleiten besser durch – längere Wellenritte
  • präziser zu steuern – mehr und schnellere Manöver möglich

Wie befestigt man die Leash am Bodyboard?

Ganz einfach: vorne mittig etwa 20 cm von der Spitze im Board ein kleines Loch mit heißem Schraubenzieher, Lötkolben oder kleiner Bohrerspitze bohren.

Bei einem einfachen Stringer etwa 15 cm nach rechts oder links ausweichen; bei einem Doublestringer in der Mitte bleiben.

Den Plug (= Befestigungsmöglichkeit für die Leash) fest ins Board schrauben (der Plug sollte sich in das Board etwas eindrücken, damit es wasserdicht ist), fertig!